Sonntag Oktober 28th 2007, 10:01
Abgelegt unter: Japan, Stil
Klingt wenig vielversprechend, ist aber toll anzuschauen, wie die Japaner diese für uns eher trivialen Alltagsgegenstände ausgestalten. Und all unsere tierischen Freunde sind auch mit dabei.^^
Freitag Oktober 26th 2007, 11:01
Abgelegt unter: Natur, Stil
Die Fotos sind leider nicht ganz einfach durchzusehen, dafür ist der kleine Begleittext mit der Geschichte des jeweiligen Fotos umso interessanter. Hier z.B. zu den Fröschleins:
‘One winter morning, I found this huddle of young American bullfrogs in an open drainpipe. They were near a thermal pool in the foothills of California’s Sierra Nevada, and some were swimming in it. Dead frogs nearby could have been victims of a severe frost the previous night. The drain and the warmth from the pool might have saved these six.’ There are more than 5,300 species of frog and toads. Most breathe through their skin, through a process called cutaneous gas exchange, but they also have lungs. The American bullfrog is native to North America, and usually green or brown. Adults can grow up to 20 centimetres, and they are sometimes farmed as food – their hind legs making it onto the menu.
Dienstag Oktober 23rd 2007, 15:35
Abgelegt unter: Katzen, Natur
Das ist mal eine schöne Zuchtkatze! 15 Jahre hat Judy Sudgen gebraucht um den Tiger-Look in Fell, Schnauze und Schwanzspitze rauszumendeln. Jetzt verkauft sie “Toygers” auf Warteliste für rund 2500$ das Puschel.
Sonntag Oktober 21st 2007, 18:23
Abgelegt unter: Natur
Erinnert sich noch jemand an den Besuch der Karower Teiche im Mai? Oder den derzeit stressigen Gorinsee im Juni? Ich bin da heute nochmal vorbeigefahren. Und siehe da, mit den Menschen ist es wie mit den Insekten: wenn es nur kalt genug ist schwärmen sie nicht mehr. :)
Freitag Oktober 19th 2007, 17:47
Abgelegt unter: Polen, Reisen, Stil
Dämme schützen das einstige Überschwemmungsgebiet der Weichsel heutzutage vor Hochwasser. Die einst abgelagerten Sedimente und das geschützte Klima befruchten die pomesanische Landschaft. Insbesondere der Tabakanbau lohnt sich hier. Bis zu fünf mal im Jahr wird auf den Tabakfeldern geerntet. Zunächst die unteren, weniger wertvollen Blätter, später die besseren Qualitäten weiter oben.
Genauso wie Tabakfelder und Wälder wechseln neuer und alter Asphalt. Dennoch: eine Topstrecke im Weichseltal. R1-Sahneteil.
So stand es zumindest im Büchlein. Und was hatte man sich auf dieses “drei-Sterne Sahneteil” gefreut! Die Wahrheit sah bei Gegenwind und Dauerregen leider ganz anders aus:
Anstatt hübscher Fotos von der Tabakernte konnte Pommern mir hier nur den ein oder anderen Fluch während der Fahrt entlocken. Aber es versteht einen ja keiner und man muß sich bekanntlich nur beschweren.*
Auf dem Deich zur Weichsel, die man links hätte sehen können, wenn nicht noch gut 500m Überflutungsland dazwischen lägen…
*Siehe da, kaum kommt die das Stadtbild beherrschende Kreuzritterburg in Sicht reißt auch schon der Himmel auf. Naja, wenigstens hat es erstmal aufgehört zu regnen.
Kein besonders tolles Foto, aber ein gutes Beispiel dafür, wie in Polen vielerorts die schöne Ansicht alter Architektur durch eilige Neubauten verschandelt wird.
Also Perspektiv (und Wetter!) -wechsel:
Eins meiner Lieblingsfotos der ganzen Tour, von der Burgmauer ins (Märchen-) Land geschossen.
Das Regionalmuseum der Burg fand ich nicht so interessant und bin dann lieber in den Dom gegangen.
Hier war ich allein bis mich der Wärter angesprochen hat und freimütig und in gutem Deutsch allerhand Details zur Geschichte zu berichten wußte. Z.B. von den evangelischen(!) Beichtstühlen…
…oder den mittelalterlichen Grabplatten als Bausteine der Wände, alle deutschsprachig und die meisten sogar lesbar. In der Marienkirche in Danzig ist damit übrigens der ganze Boden gekachelt!
Und jetzt wird es merkwürdig: in einer abgetrennten Kammer findet sich das rundum restaurierte Grab eines gewissen “von Göden” oder “von Göben”, der dem Deutschen Orden angehört haben muß. Angeblich ist ein Nachkomme von ihm Nachrichtensprecher im deutschen Fernsehen, nur hat mehrfaches Googlen keine Ergebnisse gebracht.
Genauso ungeklärt ist, was es mit dieser jüngst freigelegten Gruft auf sich hat. Der Fund soll (laut Wärter) sensationell sein, wurde zur näheren Bestimmung nach Thorn geschickt und die Nachricht davon ist durch die Medien gegangen. Durch die polnischen vielleicht, denn wieder blieb Googlen erfolglos.
Spätestens beim Erklimmen des Glockenturms war mir klar, daß noch eine nicht zu kleine Spende an die Gemeinde fällig werden würde. Vor mir ein polnisches Ehepaar, die ich -ganz der Draufgänger- erstmal die Balken habe testen lassen. ;)
Dieses eine Foto von oben muß reichen, für mehr war mir der Rundlauf zu wackelig, zu schmal, zu hoch und die eigenen Nerven viel zu dünn…
Man erkennt ja auch ganz gut, dass Marienwerder außer der Burg nur Nachkriegs-Einheitsbrei zu bieten hat, denn die übrige Altstadt wurde im Krieg einmal mehr vollständig zerstört.
Zum Abschluß noch ein Blick in das geräumige Hotelzimmer (Scherz).
Aber hey, der Fernseher war neu und einen Kühlschrank gab es auch! Nur die Nachbarn waren mir nicht geheuer, daher der bereifte Kleiderständer.
Das ist schon etwas merkwürdig: da gibt es einen Baum wie die Echte Walnuss (Juglans regia L.), der trägt nur 5 Monate Blätter, hat keine auffällige Blüte oder Herbstfärbung, keine bunten Früchte. Und trotzdem ist jeder, der einen Nussbaum in seinem Garten stehen hat, stolz darauf. Woran liegt das? Das klären wir gleich. Erstmal ist wichtig, dass es im Jahr der Walnuss hoffentlich noch viel mehr stolze Gartenbesitzer werden… Denn dieser Baum hat eine Menge Interessantes zu bieten und kann Ihnen Ihr Leben lang Freude bereiten und von Nutzen sein.
Sehr schön auch der zünftige Walnußbaum-Anhänger mit stolzem Eichhorn, neu im Shop auf der Baum des Jahres Site. Den Proportionen nach zu urteilen einem Eichhorntraum entsprungen. ;)
Donnerstag Oktober 18th 2007, 17:58
Abgelegt unter: Polen, Reisen, Stil
Mal wieder ein Fundstück aus Polen. Bis auf die fehlenden Farben ist diese Tischdecke doch auch nicht schlechter als was Murakami für Vuitton gemacht hat?!
Und hier im Gesamtzusammenhang, am “reich gedeckten” Tisch der Pilgerherberge in Toruń.
Mleko = Milch.
Der Danone Mrozer. Das ist ein Yoghurt-Kaltgetränk mit Erdbeer- und(!) Kiwi-Geschmack. Ich weiß nicht wieviel Zucker die da reingekippt haben, aber am Ende schmeckt´s ganz köstlich!
Blau, Gelb und Rot sind in Toruń übrigens schon immer DIE Farben, wie ein Blick auf das sehr schöne Stadtwappen beweist:
Ende Toruń - morgen geht es endlich mit Kwidzyn (Marienwerder) weiter.