Ach Gottchen, er ist sogar noch zu klein für einen richtigen Pool. Und wie er seinen Spielsachen spielt! Und dann noch dieses Fiepen!
Ui, und wie er sich beim Abtrocknen selbst die Öhrchen schubbert. Aber das Fläschchen hat er schon fest im Griff!
Nicht zum Aushalten! ;-)
Sonntag September 30th 2007, 18:26
Abgelegt unter: Natur
Zum ersten Mal ist im New Yorker Aquarium ein Walross Baby geboren worden (unbedingt auch das Baby Book anschauen!). No match für uns Knut, würd ich mal sagen, aber allemal ein drolliges Kerlchen! Hier kann man zwischen vier Namen für die kleine Wuchtbrumme wählen, ich hab mich übrigens für “Ukiivak” (King Island) entschieden. :)
Vielleicht sollte man das Ganze mal bei you thought we wouldn´t notice posten und kucken was passiert. Wenn Unilever wegen Urheberrechtsverletzung an die Polen löhnen muß, könnte am Ende der Etat für die nächste total gestörte Axe-Kampagne zwangsgekürzt werden, -hehe!
Sonntag September 30th 2007, 16:12
Abgelegt unter: Katzen, Lächeln
Ach menno, eigentlich wollte ich heute zu den in Linum rastenden Kranichen, rausfahren, aber das Wetter ist doch so verregnet wie vorhergesagt und (zu) lange geschlafen hab ich auch. Was soll´s! An den Saeco-Tropf hängen, ein paar Posts raushauen und auf Wetterbesserung am freien Mittwoch hoffen. :)
Unter den vielen Kuriositäten der Stadt ist der kleine Brunnen von 1914 auf dem Marktplatz besonders bezaubernd. Auf seinem Rand sitzen bronzene Frösche und bewundern einen Jungen, der Geige spielt und Janko Muzykant heißt. Toruń hat nämlich eine eigene Version des Rattenfängers von Hameln. Der Legende nach kam einst eine Hexe in die Stadt, was den Einheimischen alles andere als Recht war. Diese rächte sich, indem sie Scharen von Fröschen in die Stadt schickte. Der Bürgermeister bot demjenigen, der die Stadt rettete, einen Sack Gold und die Hand seiner Tochter dazu. Da tauchte ein einfacher Bauernjunge auf und begann auf seiner Fiedel zu spielen. Die Frösche waren von seinen Melodien bezaubert (Anmerkung KK: schon wieder bezaubert? Junge, fehlt nur noch der rosa Einband…) und folgten ihm in die Wälder (KK: so läuft der Hase hüpft der Frosch also - Du Strolch!). Die Stadt war gerettet.
Naja, die Stadt vielleicht, nicht die Touries. Denn da wären ja noch die Brüder vom Toruńer Froschorden zu überwinden:
“You touch my lurch i break your face!”
Muß ja nicht sein. Also vorsichtig nach rechts geschwenkt…
…und einen scheinflockigen Abgang Richtung nächstes Backsteinepos hingelegt.
Na sowas, hat das Altstadtrathaus doch glatt dem Berliner Roten Rathaus als Vorbild gedient!
Im Vordergrund übrigens eine Statue von Kopernikus. Der ist in Toruń geboren, damit sowas wie der King Louis der Stadt und hat sogar seine eigenen Lebkuchen, -duh.
Wer hätte gedacht, wie schnell man in Polen ins Staunen gerät, doch dazu bald noch viel mehr (noch zwei Städte bis Danzig!).
Alter Schwede, jetzt weiß ich wer vom Klimawandel profitiert: die Pilze! Ein so ein Dings und die Pfanne ist voll. Als Kind würde ich an dieser Stelle “Miracoliiiiiiiiiiiiii!” schreien und blitzartig die verlorene Kunst des “Bitte”-Sagens lernen. ;)
Samstag September 22nd 2007, 10:37
Abgelegt unter: Polen, Reisen, Stil
Leider nicht das beste Wetter an meinem Tag in Chelmno, aber so bleibt Luft nach oben, denn es kommen ja noch ein paar Städte. :)
Graudenzer Tor, Eingang zur Altstadt
Hinter dem Graudenzer Tor
Durchgang zum Markt, am Ende rechts das Rathaus, links kann man schon die Pfarrkirche erkennen.
Rathaus von Chelmno
Rückwand des Rathauses
Unter dem Kapitälchen mittig am unteren Rand ist in einer kleinen Vitrine ein Modell des Kulmer Stabs eingebaut. Die gesamte Stadt wurde auf Grundlage dieses Maßes (4,35m) angelegt.
Vorher wollten sie mich am Eingang gleich zur Beichte schicken! “Nie, evangelski, protestanti!” Und nochmal davongekommen, so einfach kann polnisch sein. ;)